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Aktivrollstühle

Wenn Kinder nach einem Unfall oder aufgrund einer Erkrankung nicht mehr vollständig mobil sind, eröffnet ein Aktivrollstuhl die persönliche Freiheit, weiter aktiv am Alltagsleben teilzunehmen.  Durch die Individualisierungs- und Erweiterungsmöglichkeiten sowie bei den gesetzlichen Krankenkassen ist auch die Bezeichnung Adaptivrollstuhl geläufig. Im Gegensatz zu einem Elektrorollstuhl wird ein Aktivrollstuhl mit der Kraft aus Armen und Händen betätigt.

Aktivrollstühle sind in zahlreichen Varianten und Modellen erhältlich und lassen sich mit einer Fülle an Zubehör ideal auf den jeweiligen Bedarf zuschneiden. Durch das Wachstum und andere Umstände sind zahlreiche Anpassungsmöglichkeiten insbesondere bei Kindern wichtig, um flexibel auf neue Situationen reagieren und den Rollstuhl anpassen zu können.

Aktiv- oder Adaptivrollstühle sind mit Starrrahmen oder Faltrahmen erhältlich. Starrrahmen-Rollstühle sind besonders leicht und stabil, zudem überträgt sich die Antriebskraft etwas besser. Faltrahmen-Rollstühle lassen sich einfach zusammenklappen und transportieren. Sie eignen sich für eine möglichst flexible Freizeitgestaltung, sind aber etwas schwerer als Modelle mit Starrrahmen.

Lauftrainer

Das Stehen und Gehen stellt die Fähigkeiten eines Kindes vor besondere Herausforderungen. Lauftrainer oder auch Lauflernhilfen helfen bereits kleinen Kindern beim Aufrichten und bieten Unterstützung bei ersten Gehversuchen. Im Gegensatz zu einem Rollator wird ein Lauftrainer hinter dem Körper positioniert, so dass der Weg nach vorne frei ist.

Lauftrainer werden individuell an die Fähigkeiten eines Kindes angepasst. Unterschiedliche Rahmengrößen ermöglichen die Unterstützung von den ersten Schritten bis ins höhere Kindesalter.

Die Unterstützung durch eine Lauflernhilfe bietet Vorteile wie:

  • Unterstützung der physischen und kognitiven Entwicklung
  • Steigerung der räumlichen Wahrnehmung
  • Schonende Belastung des gesamten Körpers in vertikaler Position
  • Aktivierung bisher inaktiver Muskulatur
  • Stärkung des Herz-Kreislaufsystems durch körperliche Belastung
  • Nachhaltige Verbesserung der Haltung

Krabbelhilfen

Schon 6 bis 8 Wochen nach der Geburt versucht ein Baby, seinen Kopf selbstständig zu heben und halten und bereitet sich damit auf das Krabbeln vor. Krabbelhilfen unterstützen die Entwicklung der Bewegung bereits im frühen Kindesalter und ermöglichen es Kindern, sich eigenständig fortzubewegen und damit Selbstständigkeit zu erlernen.

Durch die Unterstützung des Oberkörpers erleichtert eine Krabbelhilfe die Fortbewegung auf Händen und Knien im Vierfüßerstand fortzubewegen. Das Krabbeln stärkt die Muskulatur in Schultern und Rumpf.


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