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Was bedeutet Inkontinenz?

Unter Inkontinenz versteht man den unfreiwilligen Verlust von Harn oder Stuhl. Das heißt, Betroffene können den Zeitpunkt und damit auch den Ort der Entleerung nicht bestimmen, weil z. B. Blasenmuskulatur, Schließmuskel und/oder Beckenbodenmuskulatur nicht (mehr) richtig funktionieren.

Tabuthema betrifft 9 Millionen in Deutsch­land

An Harninkontinenz und/oder Stuhlinkontinenz leiden aktuellen Erhebungen zufolge 9 Millionen Menschen in Deutschland, nämlich etwa jeder dritte über 40 Jahre.

Betroffen sind 25 % der Männer und 33 % der Frauen. Frauen oftmals häufiger und früher durch die Geburt eines Kindes. Blasenschwäche und Darminkontinenz kommen aber auch bei Kindern vor.  

Scham überwinden

Selbst kleinste körperliche Anstrengungen wie das Anheben einer Wasserkiste, abhusten, niesen oder spontan loslachen führen bei Harninkontinenz zu ungewolltem Harnverlust. Der wöchentliche Einkauf, ein Tagesausflug, eine Wanderung ohne Toilette in unmittelbarer Reichweite? Für die meisten Betroffenen der pure Stress oder einfach unvorstellbar. Nicht zuletzt, weil die Harn- und Stuhlinkontinenz Tabuthemen sind, über die man aus Scham oftmals nicht spricht.

Leistungspflicht der Krankenkassen

Finden Sie sich in den genannten Beispielen wieder? Dann sollten Sie dringend das Gespräch mit Ihrem Hausarzt suchen. Denn: Mit geeigneten Therapien und auf die jeweilige Inkontinenzart abgestimmten Hilfsmitteln lässt sich eine Verbesserung der Symptome und der Lebenssituation erzielen.

Inkontinenz fällt in die Leistungspflicht der Krankenkassen. Diagnostiziert Ihr Hausarzt die Erkrankung, haben Sie einen Anspruch auf eine aufzahlungsfreie individuelle Versorgung mit medizinisch notwendigen Produkten und Hilfen.

Welche Produkte und Hilfen sich empfehlen, ist wiederum eine Frage der Art der Inkontinenz und der Schwere.

Diskrete individuelle Beratung

Im persönlichen, diskreten Beratungsgespräch zeigen wir Ihnen auf, wie Sie sich mit modernen Inkontinenzprodukten bequem, sicher und unauffällig in allen Lebenslagen schützen. Sprechen Sie mit uns über Ihre Sorgen und Nöte.

Wir versorgen Sie optimiert auf Ihre Bedürfnisse nicht nur mit aufsaugenden oder auch ableitenden Produkten, sondern auch mit vielen Alltagshilfen und spezieller Bade- und Unterwäschemode für ein angenehmeres Körpergefühl.

Bei uns erhalten Sie:

  • Inkontinenzeinlagen
  • Inkontinenzvorlagen
  • Pants & Windelhosen
  • Inkontinenzwindeln
  • Stuhlinkontinenzprodukte
  • Inkontinenzunterlagen
  • Matratzenbezüge und -schoner
  • Inkontinenz-Bademoden
  • Pflegebodys
  • Hygiene- und Pflegeprodukte

 

Stufen der Inkontinenz

Ob die Erkrankung Inkontinenz vom Arzt diagnostiziert wird, hängt von der Art, der Häufigkeit und dem Schweregrad der Entleerungen ab.

Stufen der Harninkontinenz

Bei einer leichten Inkontinenz verlieren Sie ca. 100 ml Urin zwischen den Toilettengängen in einem Zeitraum von etwa vier Stunden.

Bei einer mittleren Inkontinenz ist der Harndrang nicht unterdrückbar, die Toilette kann nicht mehr rechtzeitig erreicht werden und es kommt zu unregelmäßigen Urinabgängen von bis zu 200 ml in einem Zeitraum von etwa vier Stunden.

Bei einer schweren Inkontinenz gibt es keine Kontrolle mehr über die Ausscheidungen. Aus der Blase entleeren auf einmal bis zu 200 ml.

Bei einer sehr schweren Inkontinenz entleert sich der gesamte Blaseninhalt unkontrolliert und dauernd.

Schweregrade der Darminkontinenz

1. Grad: Unkontrollierter Abgang von „Winden“ und gelegentliches „Stuhlschmieren“.

2. Grad: Es ist nicht möglich flüssigeren Stuhl zu halten.

3. Grad: Ständiges „Stuhlschmieren“. Der Darminhalt kann nicht willentlich zurückgehalten werden. Auch fester Stuhl wird verloren.

Inkontinenz resultiert dann, wenn der Verschlussapparat durch Blasenerkrankungen überlastet oder geschädigt ist.


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